Ein Wahnsinnstrip – Die Kanarenrundfahrt 24.09.2011

Hiermit wollen wir euch einen kleinen Einblick in unsere eindrucks-volle, wenn auch anstrengende Radeltour über die 4 größten Inseln der Kanarengruppe geben. (600 km; 10.000 Hm)

Gebucht war diese Tour einfach.

Zweifel, ob wir das schaffen würden, kamen bei uns aber schon vor dem eigentlichen Start auf, als wir die geplanten Strecken bei GoogleMaps betrachteten.

Treff und Ausgangspunkt der Fahrt war auf Lanzarote, in einem sehr schönen Hotel an der Costa Calero.

Ankommen und einrichten bis zum gemeinsamen Abendessen mit allen Rundfahrtteilnehmern, dass war nicht so schwer.

11 aktive Radler, zwei radelnde Guides und drei Guides im Begleitfahrzeug, das war die Probetruppe. Diese Rundfahrt wurde zum ersten Mal durchgeführt und war für alle Beteiligten neu.

Am folgenden Morgen wurden die Rennräder verteilt und für mittags ein Prolog über Lanzarote angesetzt. Auf diesen ersten 60 km konnte sich das Team kennenlernen und unser Radguide Uli ( Paris-Brest – Fahrer) lernte unsere Schwächen und Stärken kennen.

Eine erste Herausforderung war das Umpacken der mitgebrachten Textilien und der unterstützenden Ernährung. Der Platz im Begleitbus war begrenzt und so durfte möglichst nur ein Gepäckstück pro Paar mit auf die Reise. Was bleibt hier, was muss, was kann mit. Aber die Aufgabe wurde mit Erfolg erledigt. Weiter so.

Am 1.Tag, einem Montag, waren wir mit aufgehender Sonne, sprich 7.30 Uhr, im Sattel und fuhren auf einer gut geplanten, d.h. nicht so bergigen , aber längeren Strecke zum Fährhafen in Playa Blanca.

Das Procedere, 5 Räder in den Begleitbus, die anderen mit auf die Fähre, verteilen der Tickets für Person und Rad, wurde im weiteren Verlauf der Reise oft wiederholt.

Die Fährüberfahrt nach Corralejo auf Fuerteventura dauerte eine knappe dreiviertel Stunde. Das reichte, um einen gemütlichen Cappu zu trinken und sich auf die kommenden 120 km über Fuerteventura gedanklich vorzubereiten.

Der erste Wechsel, runter von der Fähre, rauf auf das Rad, klappte prima.

Die ersten Bilder wurden schon mal abgelichtet und frohen Mutes ging die Truppe auf ihre Tagesetappe, an dessen Ende Morro Jable, der Fährhafen auf der anderen Seite von Fuerteventura, stand.

Die Route führte an der Westküste entlang. Diese entpuppte sich als recht wellig bis hügelig, wobei das Landschaftsbild nicht so häufig wechselte. Das Wetter hatte uns mit leichtem Rückenwind im Griff und die Sonne versteckte sich in leichten Schleierwolken. Welch ein Luxus.

Trotz eines Speichenbruches an meinem Hinterrad (wurde durch ein anderes Hinterrad aus dem Servicewagen ersetzt) fuhren wir rechtzeitig durch Morro Jable und hatten mit dem Einschiffen keine Zeitprobleme. Nur wollte der Fähranweiser jetzt unglücklicherweise von jeder Person einen Personalausweis sehen, den er dann mit dem Namensticket vergleichen wollte. Warum?? Die Ausweise waren wohlbehalten in den Koffern im Bus verstaut. Bevor die große Räumerei und Sucherei losging, akzeptierte er aber Fotokopien, die unser Teamchef griffbereit hatte.

So, nun stand nur noch eine dreieinhalbstündige Überfahrt mit anschließender kurzer Fahrt im Dunkeln durch unseren Zielhafen Las Palmas auf Gran Canaria und durch die Stadt zum Hotel an der Promenade des berühmten Las-Canteras-Strandes auf unserem Radprogramm. Räder rein ins Hotel, Zimmer verteilt und ab unter die Duuuuusche . Es war da doch Schweiß und Staub vom Tag hängengeblieben, es waren seit dem Aufstehen auch schon die eine oder andere Stunde vergangen.

Wohl dem, der auf der Überfahrt ein Häppchen zu sich genommen hatte. Der Rest musste jetzt noch mal los, was Eßbares auftreiben (Tappas).

2.Tag Dienstag. Eine schöne Fahrt durch die Bergwelt von Gran Canaria hinauf zum Cruz de Tejeda wurde nach einem spanischen Frühstück bei schönstem Wetter begonnen. Das „Aufsitzen“ war zwar nach Sonnenaufgang, aber unsere Fähre in Agaete an der Westküste von Gran Canaria wollte auch erreicht werden.. Immerhin lag der höchste Punkt auf ca.1600 Hm. Die Anfahrt war schweißtreibend und führte durch eine sehr abwechslungsreiche Landschaft mit viel „Grün“ und tollen Ausblicken. Am Cruz de Tejeda angekommen wurden Ausblicke mit dem Teide auf Teneriffa im Hintergrund fotografiert und ein kurzer Cappu getrunken. Die Abfahrt sollte ruhig bestritten werden, da es auch schwierige Passagen gab und die Schluchten im Zentrum der Insel zum Betrachten einluden. Wirklich sehr lohnenswert. Alles blieb heil. Wir waren im Einfährprozedere geübt, sodass wir es uns schnell für die einstündige Überfahrt mit einer Expressfähre nach Puerto de la Cruz auf Teneriffa in den Fernsehsesseln gemütlich machten. Der ein oder andere Cappu bzw. Cerveza wurde zu sich genommen, um hier schon mal die erhaltenen Eindrücke zu verarbeiten. Unser Chef hatte einen Freund mit entsprechender Ausrüstung zum Hafen bestellt, der uns dann mit „Sack und Pack“ zum Hotel brachte, damit wir nicht wieder aufs Rad und durch die Großstadt im Dunkeln zu unserem Übernachtungsquartier fahren mussten.

Unser Hotel wurde von uns nun für zwei Nächte bezogen, da der folgende ein Ruhetag war.

Es war schön in Santa Cruz gelegen. Nach der allabendlich notwendigen Reinigungsaktion führte uns der Chef in ein typisch spanisches Restaurant. Mit der Zeit lernten wir, dass Spanier „Fleischfresser“ sind und von Kohlehydraten und Gemüse wenig halten. Dementsprechend konnten wir unseren Bedarf an Kolehydraten nicht so wirklich auffüllen. Na,ja, man ist halt nicht zu Hause.

3.Tag Mittwoch. An diesem Tag war auf Teneriffa Eigeninitiative gefragt. Stadterkundung, Besichtigung eines großen Aquariums mit u.a Orcas, relaxen, jeder konnte nach seinem Gusto wählen. Und abends wieder in ein anderes spanisches Restaurant – mit viel Fisch und Fleisch und ganz wenig Gemüse.

4.Tag Donnerstag. Fahrt auf den Teide, den wir schon am Vortag mit Respekt vom Hotel aus betrachtet hatten. Auf 2.385 m konnten wir mit dem Rad fahren - bis zur Liftstation. Toll! Fast viereinhalb Stunden sind wir nur bergauf gefahren (56 Kilometer), z.Teil zum Glück durch tiefhängende Wolken. Die Fernsicht war dadurch etwas eingeschränkt, die Sonnenbestrahlung aber auch. Irgendwann hatte jeder mit seinem Inneren Schweinehund mehr zu kämpfen als mit den Steigungen. Das Befahren des Vulkanbereiches unterhalb der Spitze hat uns aber für die Mühen belohnt. Es ist eine einmalige Landschaft, die sich da präsentiert.

Das obligatorische Grupppenfoto wurde vor der Liftstation gemacht und schon ging es wieder etwas zurück, in ein Restaurant, zum Cappu bzw. Kohlehydratspeicher auffüllen. Jeder fühlte sich glücklich und war zufrieden mit sich, und glaubte, dass es jetzt nur noch den Berg hinunter gehen würde. Der Weg, der für unsere Rückfahrt geplant war, führte aber nicht konsequent nach unten. Nein, es ging zunächst mit recht kräftigen Anstiegen an einem Observatorium vorbei, vorbei an kalten Lavagesteinsflüssen, die aussahen wie Schieferplatten und spektakulären Ausblicken bis zur Küste.

Die Wolken hatten sich verzogen, sodass wir eine grandiose Aussicht genießen konnten. Die Abfahrt (ca. 60 km) erwies sich als anstrengender als geglaubt, da die Finger vom ständigen Bremsen arg in Mitleidenschaft gezogen wurden. Zudem lagen auf der Straße sehr viele Kiefernadeln und wir waren froh, ohne Zwischenfälle im Café kurz vor Santa Cruz anzukommen. Müde, aber glücklich schafften wir auch den noch kurzen Weg bis ins Hotel, wo wir wieder nach Herzenslust …..... Genau! Denn sauber und im netten Outfit schmeckt das Essen besser.

5.Tag, Freitag. Der Wecker schellt um 5.15 Uhr Richtig gelesen, kein Schreibfehler. Diese Fährzeiten!! Das karge spanische Frühstück hilft auch nicht über diese unmenschliche Zeit hinweg. Aber was soll es. Es waren ja noch Leidensgenossen da, die sich auf den Weg durch die Dunkelheit zur Fähre machten. Naja, einfähren , kein Problem. Dann Schnellfähre. Ca. 1 Stunde Überfahrt nach Agaete auf Gran Canaria als Aufwachzeit im Fernsehsessel genutzt.

Der anschließende Kurztrip bis nach Las Palmas auf der dortigen Schnellstraße war jetzt nicht der Höhepunkt der Reise und wird vom Orgateam bei folgenden Touren auch weggeplant. Es soll dann mehr an der Küste Richtung Süden gen Puerto Mogan und von dort quer durch die Berge nach Las Palmas gehen. Sicher eine gute, aber wesentlich anstrengendere Variante.

Las Palmas, die Hauptstadt von Gran Canaria zeigte uns eine unbekannte Seite. Die Küste vor dem Hausstrand Playa da las Canteras hat einen felsigen Rand. An dem bleiben die Wellen hängen und es gibt dadurch ein riesiges, natürliches Meereswasser-Schwimmbecken mit breitem Sandstrand. Dort nutzen Schulen und ambitionierte Sportler das Terrain um zu schwimmen und zu laufen.

Naja, und dass man dort auch Radfahren kann, haben wir ja selber schon getestet.

Abends haben wir mal aufs spanische Essen verzichtet und einer Pizzeria unsere Aufmerksamkeit gewidmet. Ein Hoch auf das Pastaessen.

6.Tag, Samstag. Was war uns liebgeworden? Richtig, die Frühfähre! Zeit lasse ich mal weg, nur soviel, es war dunkel und unser Servicewagen hat sich auch noch in Las Palmas verfahren. Mitradler riefen: „Hier waren wir doch schon!“ Wie konnten die das nur bemerken. Ich war froh, auf dem Rad zu sitzen und nicht über Bordsteine oder anderes zu stürzen.

Einfährprozedere wunderbar. Es folgte der Fernsehsessel mit Cappu und Aussicht auf die Küstenlinie von Gran Canaria bei der Ausfahrt. Nun waren wieder drei Stunden „ Im Tag ankommen“ angesagt. Vor uns stand die letzte Etappe: 120 km gegen den Wind auf der Ostseite von Fuerteventura. Diese entpuppte sich als eher flach, naja, wer auf dem Teide war und so weiter. Der Wind machte uns zum ersten Mal auf unserer Fahrt Schwierigkeiten und es wurden die letzten Körner gebraucht. Das Zwischenziel in Puerto del Rosario wurde auch heiß herbeigesehnt. Nun noch ein Stück an der sehr sandigen bis dünigen Ostküste nach Corralejo entlang geradelt und dann war plötzlich die Tour zu Ende.

Es gab Sekt aus Pappbechern und es machte sich eine Mischung aus Stolz und Erschöpfung breit. Keiner wollte auf Lanzarote noch einmal auf das Rad steigen, um dann den recht steilen, kürzeren Heimweg zum Hotel anzutreten. Es wäre dann auch sehr spät geworden und vor 21 Uhr war ein Ankommen im Hotel nicht möglich. Unser Chef organisierte einen Freund, der uns und die Räder ins Hotel brachte. War auch mal schön. Wieder eine erfrischende Dusche und dann ab zu einem luxuriösen Abendessen.

Die anschließenden 2 Tage haben wir zu ganz normalem Urlaub genutzt. Ausschlafen!, in Ruhe gut frühstücken und dann an den Pool und die Sonne genießen. Zwischendurch die schönen Pools genutzt, so richtig zum Wohlfühlen und Revue passieren lassen.

Gudrun & Kai


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"Ostseetour" von Schierke nach Boltenhagen

Ostseetour  18.06.2011
Ostseetour 18.06.2011

Hallo ihr lieben RSGèr,

wollte schnell mal einen kleinen Bericht über die Super schöne Harz – Ostseetour berichten.

 

 


 

 

Daten:

Gesamtkilometer:  321,16
Reine Fahrzeit:        11Std. 21min.
Durchschnitt:           28,3
Höhenmeter:           1051
Kalorienverbrauch: 10642
Durchschnitt.-Puls   127

1:20 war die Nacht vorbei mein Sohn wecken, frühstücken und ab nach Schierke (Harz),

von dort sollte die Tour losgehen.

Treffen war um 3:30 Abfahrt 4:00 Uhr, wir waren insgesamt 6 Rennradfahrer und 4 Mountainbiker sollten noch zu uns stoßen. Wir startenden um 4:21 bei leichtem Nieselregen in Richtung Tetzelstein,

wo auch unsere erste Pause war. Ankunft 6:45 am Tetzelstein, 15 min früher als geplant und die beiden Begleitfahrzeuge waren auch schon dort. Wie schon angesprochen, kamen noch 4 Personen mit, die eine Teilstrecke mit dem Mountainbike und ein Tandem zurücklegen wollten.

Dazu mein Sohn, der mein persönliches Begleitfahrzeug fuhr.

Nach einer schönen Tasse Kaffee und gefühlten Trinkflaschen ging es im Nieselregen weiter, der aber in Wolfsburg aufhörte. Nächster Haltepunkt war in Rohrberg, schnell wieder was gegessen Flaschen gefühlt, Riegel eingepackt und los ging es nach Hitzacker. Dort mussten wir mit der Fähre über die Elbe fahren, wo auch die nächste Pause (30min.) stattgefunden hat. Jetzt gab es Spagetti und Pizzagebäck, lecker. Die Sonne war schon sehr heiß, man musste sich sogar eincremen.

Ein Schloss in Schwerin
Ein Schloss in Schwerin

Jetzt war das Ziel schon sehr nah, wir fuhren zum letzten Treffpunkt „Schwerin“. Dort angekommen

wollten wir eigentlich was essen und ein wenig ausruhen, leider spielte das Wetter aber nicht mit.

 

 

Wir hatten gerade mal unsere Flaschen vollgemacht, da kam sie auch schon. Eine riesige schwarze Wolke, die hat uns gleich zum aufbrechen überredet. Leider war sie schneller als wir, wir waren nicht mal aus Schwerin raus, da kam es runter wie aus Kübeln gegossen. Aber was soll ich sagen, ich wäre ja kein RSG Fahrer der wegen etwas Regen sofort aufhört .Nein wir fuhren eine Stunde im Dauerregen , so dass wir trotzdem sehr gut voran gekommen sind.

Kurz vor Boltenhagen hörte der Regen dann aber doch auf, so dass wir doch noch alle gemütlich und mit einem Lachen zur Seebrücke fuhren und das Gruppenfoto geschossen haben.

Fazit: Es war eine richtig gute lange Radtour, die man wirklich wiederholen sollte.

Was ich nicht vergessen darf, wir hatten die ganze Strecke nur Rückenwind.


Gruß Bergteufel

 

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Harztour 04.06.2011

Hier ein paar Zeilen zu unserer heutigen Harztour.

Wir waren vier Leute, Doc Brigitte, Peter Huf, Mani und meine Wenigkeit. Los ging es heute am Samstag um 09.00 Uhr in Bad Harzburg mit einer Gedächnissekunde an Ansani (wir hoffen, dass er alles so gut bewältigt hat wie wir). Wir sind dann direkt hoch zum Torfhaus. Das Wetter war mal wieder genial, nicht zu warm. Von hier ging es weiter nach Braunlage und dann über eine für Motorrad nicht freigegebene wunderschöne Straße entlang an einem Tal nach Zorge (hier war dann ein Friseur Stop für die Frau fällig!!!!).

Dann ging es weiter nach Hohegeiß. Hier bogen wir dann links ab Richtung Sophienhof / Ziegenfarm. Hier haben wir dann in einer sehr schönen Landschaft unseren ersten wohlverdienten Stop gemacht (dieses Ausflugsziel ist wirklich zu empfehlen auch für Kinder). Nun ging es wieder zurück über Richtung Hohegeiß, Elend, Braunlage, ST Andreasberg, Oderhaus, Sonnenberg, Torfhaus und dann runter nach Bad Harzburg. Am Ende standen 115km auf dem Tacho und etliche Höhenmeter die wir aber nicht dokumentiert haben. Alle waren begeistert von der Tour und es gab keine Ausfälle. So soll es sein.

Bilder sh. Anhang.

Schöne Grüße

Andreas

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Harztour Gudrun, Dani und Kai 03.06.2011

Das lange Wochenende wollten wir für eine Harztour nutzen.

Wir sind: Dani, Kai und ich. Leider hatten auch viele andere diese tolle Idee. Vor allem mit den Pulks von Motorrädern hatten wir nicht gerechnet. In WF ging es um 10.30 Uhr mit dem Auto in Richtung Darlingerode los. Bei herrlich warmem Wetter rollten wir mit dem Rad über Wernigerode in den Ostharz.
Bis nach Drei Annen Hohne ging es 10 km teilweise im zweistelligen Bereich stetig bergauf, war aber besser zu fahren als gedacht.
An der Bahnstation in Richtung Elbingerode hatten wir wellige, schattige und gut asphaltierte Straßen. Stark befahrene Straße nach Rübeland..naja.

In Rübeland führte unser Weg an der Rappbode Talsperre vorbei nach Hasselfelde und Trautenstein. Ab hier hatten wir wieder eine wenig befahrene, wellige Straße nach Benneckenstein, Sorge und Elend . Nach Elend kam erst das „Elend“: ein im ersten Teil anspruchsvolles Stück Strecke.

 

Aber unsere Kaffeepause in Drei Annen Hohne rückte Meter für Meter näher und wir gönnten uns dann den dort sehr leckeren Kuchen.

Von hier ging es nur noch bergab, sodass die letzten 20 km sehr entspannend waren.

Unsere Gesamtstrecke war knapp 90 km lang und mit ausreichend Höhenmetern ausgestattet.
Wir waren froh, heil und gesund wieder am Ausgangspunkt angekommen zu sein.
An einem normalen Tag ist die Tour ein schönes Event.

 

Gruß Gudrun

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Weserberglandtour 21.05. - 22.05.2011

Hallo liebe daheim gebliebenen RSGler/rinnen,

hier ein paar Zeilen zu unserer Wesertour. Erst einmal ein Lob an alle Mitfahrer, daß habt ihr wirklich alle Super gemacht. Da gab es wirklich nicht eine schwache Minute. Ich glaube und hoffe, dass alle ihren Spaß an der Tour hatten. Auch wenn im Vorfeld der eine oder andere nach Bekanntgabe des Tourverlaufs und insbesondere nach der Darstellung des Höhenprofils ein wenig Zweifel aufkommen ließ. Am Ende waren alle überrascht wie gut es lief.

Gestartet sind wir um 09.00 Uhr mit Rückenwind in Wolfenbüttel Richtung Salzgitter. In Vallstedt sind dann Peter und Franci dazu gekommen (Zeitlich perfekt abgestimmt). Nun ging es weiter nach Grassdorf, wo uns Mattes entgegen kam. Nun sollten wir auch gleich unsere erste und letzte Panne haben (nicht Udo!!!!!) nein Tony, er konnte einem Schlagloch nicht mehr ausweichen und kurze Zeit Später war der Reifen platt. Das wars dann auch, was Ausfälle betrifft. Von nun an hieß es nur noch Traumhafte Landschaft mit allem was das Radlerherz sich wünscht. Knackige Anstiege und temporeiche Abfahrten wechselten sich ständig mit Geraden zum ausruhen ab. Kaffeepausen mit viel Kuchen (ne Stefan !!!) gab es natürlich auch.

Im letzten Viertel der Anreise wurden wir dann mit einer herrlichen langen Abfahrt nach Beverungen durch ein schönes Ruhiges Waldgebiet mit vielen Kurven verwöhnt.

Angekommen im Hotel hieß es dann Zimmer beziehen, Duschen und fertig machen zum gemütlichen Teil (geht auch ohne Schuhe oder Christian). Das liest sich wie folgt, viel lachen, kalte Getränke und viele Nudeln.

Am nächsten Morgen ging es dann nach einem reichhaltigen Frühstück wieder Richtung Heimat. Der Wind hat sich schön in unseren Rücken gedreht, so das wir die zum teil ganz schön heftigen Anstiege ab Alfeld alle gut hoch gekommen sind.

In Hildesheim hat sich dann Mattes verabschiedet (so sind sie nun die werdenden Jungväter). Ab Schellerten begleitete uns dann eine recht dunkle Wolke die aber bis Woltwische keiner richtig wahrgenommen hatte. Eigentlich wollten wir noch einen Halt machen, den wir aber kurzer Hand gestrichen haben. Denn wir wollten alle im trockenen nach Hause kommen, was uns dann auch gelungen ist. Franci und Peter hatten sich dann auf Höhe von Vechelde verabschiedet. Am Ende so hoffe ich, ist jeder einzelne heile und Gesund nach Hause gekommen.

Schöne Grüße

A.K.

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Das Skoda Velothon Chaos Renn-Wochenende 21.05.-22.05.2011

Hallo liebe RSGèr,

hier mal ein kleiner Bericht, wie so ein Wochenende verlaufen kann.

Aber erstmal die Renndaten:

Dani              60 km  01:45:36

Mini            120 km 03:12:15

Bergteufel  120 km  03:21:26

 

Samstagmorgen 7:00 aufgestanden, schön gefrühstückt und dann ab ins Auto (wir fahren nach Berlin J ) .

Um 10:00 Uhr war ich schon in Berlin, auf der Autobahn war alles schön frei, jetzt wollte ich ja noch in die Stadt zum Shoppen. Also erstmal ein Parkplatz suchen, das hat leider schon eine halbe Stunde gedauert. Endlich ein Platz für mein Auto gefunden, ja bloß den Straßennamen merken sonst wird es schwierig das Auto wieder zu finden. Bei strahlender Sonne schön durch die Stadt gelaufen, viele nette  Fußballfans von Schalke und Duisburg getroffen. So gegen 12 Uhr wollte ich ins Hotel fahren, waren zirka 4 km bis dorthin, dafür brauchte leider auch ich 45 min. L Alle 30 Meter eine Ampel (natürlich auch immer rot )und dann natürlich auch eine Baustelle. So endlich am Hotel angekommen Parkplatz gesucht, ist ja hier nicht so einfach.

Meine Unterlagen geschnappt und los und dann kam der große Schock.

Das Hotelzimmer war nicht wie geplant vom 21.05.-22.05.2011 gebucht sondern vom 22.02 auf den 23.05.2011. Das heißt ich hatte kein Zimmer für die Nacht, fängt ja gut an. Wie es dann auch ist, war auch keins frei, wegen das Radrennen und das Fußballspiel. Also machte ich mich auf die Socken und versuchte in 3 Stunden ein Hotel aufzutreiben, Ergebnislos. Wenn mal ein frei war, dann habe sie zwischen 150,- bis 180,- Euro ohne Frühstück gekostet. Dann gab es noch eine kleine Hoffnung, da ich einen sehr guten Freund in Berlin habe, den ich mal im Harz beim Mountainbiken kennen gelernt. Also rief ich ihn an und er Freude sich auch gleich auf meinen Anruf . Dann erzählte ich ihn die Sache mit dem Hotel wo er gleich Spontan seine Hilfe angeboten hat. Er schickte mir gleich per SMS seine Adresse wo er wohnt, so dass ich ihn auch gleich finden konnte. Aber bevor ich dort hinfuhr traf ich mich noch mit Daniela und wir gingen dann erstmal Essen. Ich hatte vorgeschlagen da wo mein Auto stand, weil dort mehrere Restaurants waren. Am Auto angekommen war ein schönes Ticket an der Scheibe, Parkzeit überzogen L

Das war der Samstag in Berlin, ich dachte das war`s

Sonntagmorgen nach dem Frühstück sollte ich bis zum Flugplatz fahren und  dort mein  Auto abstellen und die restlichen 4 km mit dem Rad fahren, aber bis dort kam ich nicht mehr, weil alles abgesperrt war. Also nächste Straße rein und auf so ein großen Parkplatz abgestellt, umgezogen und los.

Am Startplatz angekommen, Mini getroffen und dann ging es auch schon los.

Dann Rennen lief nicht schlecht, zwar war das Tempo sehr hoch aber Mini und ich waren ganz gut drauf, haben uns super unterstützt. Nach 20 Kilometer ein böser Sturz in einer Kurve genau 1 m vor mir, konnte wirklich noch gerade ausweichen, der erste Schock. 10 min. später war auf der linken Seite  ein Container, dort musste wohl ein Fahrer mal austreten und stellte sein Fahrrad am Container ab. Wo ich auf der Höhe des Rades war, fiel es um und genau auf der Fahrbahn, ich konnte wirklich gerade noch ausweichen, das war richtig knapp. Ab hier dachte ich, so jetzt muss aber Schluss sein, jetzt möchte ich das Rennen genießen. Da wir richtig warme Temperaturen hatten, trank ich natürlich auch sehr viel und die erste Flasche war auch schon sehr schnell alle. So bei Kilometer 45 wollte ich meine zweite Flasche greifen und was passiert, sie rutscht mir aus der Hand und weg war sie L Jetzt hatte ich nichts mehr zum trinken und die einzige Stadion war bei Kilometer 78. Das heiß, ich hätte fast 30 Kilometer noch vor mir und das  ohne einen Tropfen, und das bei dem Tempo, unmöglich. Also sagte ich zu Mini, sollte ich was unterwegs finden, soll er einfach weiter fahren. Dann kamen wir an einen kleinen Ort vorbei,wo  ich  natürlich meine Augen auf hielt, wo vielleicht ein paar Zuschauer stehen könnten die was zu trinken haben. Das Glück stand an meiner Seite, ich rechts ran kurz gefragt  und schon war der Gartenschlauch in meiner Trinkflasche. Jetzt hieß es für mich Mini wieder einzuholen was ich auch nach 20 min schaffte, aber das hat so viel Kraft gekostet, das ich es einfach nicht mehr schaffte das Tempo mit zu halten, leider. So fuhr ich das Rennen ohne Sturz locker zu Ende und sagte mir, nächstes Jahr wird es besser. Leider musste ich dann noch hören, das unser Dani böse gestürzt ist und das 700 Meter vorm Ziel, ich hoffe es ist alles in Ordnung mit ihr.  Das Fahrrad bekommen wir wieder hin, versprochen.

                                

Gruß Bergteufel

 

 

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