Rennradtour Königslutter - Fehmarn

24.08.-25.08.2014 mit dabei H.W.Monien und der Bergteufel   Daten: 327 km   24er Schnitt  Fahrzeit  13 Std.

Um 5:00 sind wir gestartet, das Wetter war recht gut.

Wir fuhren Richtung Fallersleben und wollten nach Bad Bodenteich wo wir auch unsere erste Pause machen wollten. Es waren zirka 80km wo wir angekommen sind und haben uns erst einmal einen schönen Kaffee gegönnt. Das nächste Ziel ist Lauenburg an der Elbe, wo wir dann eine größere Pause zum Mittagessen geplant haben. Die Strecke ging über Uelzen - Bad Beversen nach Lauenburg.

 

Hier sind wir auf der Brücke hinter uns Lauenburg, links vom Foto ist ein kleiner Hafen dort haben wir zu Mittag gegessen. Nach dem Essen war es etwas schwierig aus Lauenburg zu kommen, aber nach etwas suchen ging es dann doch wieder Richtung Ostsee. Nächster Stop sollte der Timmendorferstrand sein. Aber hier fingen die kleinen Probleme an, die uns wirklich Zeit gekostet haben. In Mölln war ein Altstadtfest wo wir absolut nicht durch fahren konnten, da war so eine Menschenmenge, da mußten wir glatt nur schieben. Dann fing es auch noch an zu regnen, da mußten wir uns leider Schutz suchen und gut 40min warten.

 

In Richtung Timmendorf mußten wir einige Umleitungen fahren, wegen den Baustellen.

Nächstes Hindernis waren leider die Radwege, also auf der Bundesstraße zu fahren wäre Lebensmüde, ganz ehrlich. Also leider rauf auf die Radwege, was man an Tempo auf der Bundesstraße schaffen würdest, sage mal so 30 km mußt du auf dem Radweg leider nur 20 km fahren. Viele Bodenwellen, kaputte oder mit vielen Ästen bedeckter Boden. Alleine das hat uns gut 1:30 Std. gekostet. 

 

18:00 Uhr , Timmendorf angekommen, wollten eigentlich was essen, hatten nur kurz mal gefragt, wieviel Kilometer zirka noch bis Fehmarn wären. Da haben sie uns mit riesigen Augen angeschaut und gefragt, ob wir da noch heute hin wollen. Es waren noch 60 km also gut 2:30 Std. da dachten wir , also doch keine Pause um noch wenigstens am Tagelicht anzukommen. Aber leider ist es nicht immer so wie man es sich gerne wünscht, ein Regenschauer hielt uns noch mal 20 min auf, eine große Baustelle wo wir 2 km auf einem Feldweg fahren mußten. Zwischen durch telefonierte  ich mit unserem Hotel,um Bescheid zu sagen das wir etwas später kommen würden, das es 23:00 Uhr wird wußte ich bis da hin auch noch nicht.

 

Noch zwei, drei mal verfahren sind wir dann wirklich erst um 23:00 Uhr angekommen.

Fahrräder sicher untergestellt und dann ab unter der Dusche, danach noch zwei kühle Erdinger und dann ging auch schon das Licht aus.

An dieser Stelle möchte ich meinen Partner einen ganz großen Dank aussprechen, für so eine tolle Tour, wir haben uns super ergänzt.


2-Tagestour der Radsportgemeinschaft nach Springe am 21. und 22. Juni 2014

Alle angemeldeten Teilnehmer trafen pünktlich bei Ansani ein, um die vom Kommander und Mattes vorbereitete Strecke abzufahren und es wurden schon ein paar Gruppenfotos festgehalten.

Das Thema ,,platter Reifen" wurde schon vor der Tour erledigt. Ein Teilnehmer hatte einen platten Vorderreifen, als er seinen Drahtesel aus dem Keller holen wollte. Am Vorabend war noch alles in Ordnung gewesen. Naja, wie sich dann später herausstellen sollte, wurden die gesamten 290 km unfall- und pannenfrei absolviert.

Mehrere RSG-ler hatten ein GPS-Gerät dabei, auf welchem sie die Streckenführung gespeichert hatten. Über die Schäfer-brücke ging es auf Nebenstraßen flach durch das Salzgittersche Land über Salder nach Lichtenberg. Hier empfing uns die erste Welle in Form der Lichtenberge. Bergab ging es deutlich lockerer und wir rollten durch Oelber a.w.W. nach Baddeckenstedt. Anschließend radelten wir, jetzt auch in Begleitung von Matthes, durch die schöne wellige Hildesheimer Börde.

Alles lief rund, nette Gespräche wurden geführt und alle freuten sich auf das erste Pausenziel, welches idyllisch auf einer Anhöhe lag. Oben angekommen konnten alle das Schild ,,Heute geschlossene Gesellschaft“ lesen. Reaktionen der Radler werden hier nicht wiedergegeben. Schnell wurde nach einer Alternative gesucht und beschlossen, zu der Bäckerei im Dorf zu fahren, an der wir vorbeigefahren waren. Die Vorfreude auf schönen Kaffee und leckeren Kuchen wurde durch die Weigerung des Verkäufers, die schon nach hinten gebrachten Auslagen (es war 12.15 Uhr) wieder in den Verkaufsraum zu holen, ausgebremst. Was nun! Kurzerhand fuhren wir in den Ort und landeten bei einem Nahversorger mit integriertem Bäckerladen. Die wenigen Außenplätze wurden von den ganz Schnellen erobert, die anderen fanden aber innen Platz an Stehtischen. Und dann der Service!! Die Angestellten hielten der starken Nachfrage stand, Kaffee wurde extra für uns gekocht und das umfangreiche Kuchenangebot erfüllte jeden Wunsch. Die Getränkeflaschen konnten mit den im Markt gekauften Flüssigkeiten wieder aufgefüllt werden.

Wie sagt man doch so schön, aller guten Dinge sind drei. Guter Laune und gestärkt ging es nun auf den nicht unerheblichen Rest der Strecke. Dieser war mit dem Großteil der für die Hinfahrt vorgesehenen Höhenmeter versehen und es war ein zweiter Stopp unterhalb vom Deister eingeplant. Das dafür vorgesehen Café erwies sich als ungünstig, da die Räder nicht in Sichtweite abgestellt werden konnten. Es wurde von fast allen weitergefahren und nach einer anderen Möglichkeit Ausschau gehalten. Diese fanden wir wieder neben einem Nahversorger mit Außenterrasse und umfangreichem Angebot. Nun fiel auf, dass vier Mitstreiter fehlten. Über Handy wurde kommuniziert, sie säßen gerade bei Kaffee und Kuchen und kämen gleich. Nachdem die Truppe wieder komplett war, wollten wir den Deister in Angriff nehmen. Leider zeigten sich dunklere Wolken in unserer Fahrtrichtung. Kurz vor der Auffahrt in den Deister wurde beschlossen, die mitgeführten Regenutensilien anzuziehen. Der Bestand reichte von Regenüberschuhen über Regenhose, Regenjacke bis Rucksack-schutz. Es sollte aber nicht so heftig kommen. Es blieb bei leichtem Nieselregen.

Auf eine Geduldsprobe wurden wir mit den diversen Hinweis-schildern Richtung Springe gestellt. Die ausgesuchte Route führte in mehreren Schleifen um den Zielort, bis wir dann doch mal richtig abbogen und um 16 Uhr vor dem Hotel in der Fußgängerzone eintrafen. Dann noch schnell die Räder zu deren Überachtungsplatz eine steile Steintreppe zur Holzterrasse geschleppt. Profis hatten sogar an Sattelbezüge gedacht. Anschließend waren unsere Zimmer schnell verteilt, das Gepäck organisiert. Wir bezogen schöne Zimmer mit Dusche, die von einigen gleich zu einer Erfrischung genutzt wurden. Andere trafen sich zum Abkühlen auf der Dachterrasse auf ein erstes Bierchen.

Die Tische für das Abendessen waren in einem nahe gelegenen italienischen Restaurant reserviert. Das Personal empfing uns in Deutschlandtrikots und reichte uns eine umfangreiche Speisekarte. Da fiel uns die Auswahl schwer, aber die Herausforderung wurde gemeistert. Neben der festen Nahrung wurden auch die Flüssigkeitsspeicher aufgefüllt, um dann gut gerüstet vor den Fernseher in unserer Unterkunft zum WM Spiel Deutschland-Ghana zu wechseln.

Die Plätze wurden belegt, ein Tippzettel wurde schon beim Essen ausgefüllt und der Einsatz von 1,-- Euro hinterlegt. Mit unterschiedlichen Reaktionen wurde der Spielverlauf kommentiert und die Stimmbänder auch weiterhin geschmeidig gehalten. Enttäuschung breitete sich dann zunehmend aus. Der Spielverlauf ließ nach und nach alle Wettspieler ausscheiden. So gewann den gesetzten Einsatz die RSG- Kasse und dem Kassierer wurde er vertrauensvoll übergeben. Der nächste Tag nahte und so ging ein anstrengender, aber sehr schöner erster Radtag seinem Ende entgegen.

Das frühe Frühstück wurde eingenommen, die Sachen vom Vortag verpackt und vor den Hoteleingang gebracht. Die Pessimisten hatten ihre Sättel ohne Grund geschützt. Es hatte nicht geregnet und wie sich im Tagesverlauf zeigen sollte, hielt dieser Zustand bis kurz vor Wolfenbüttel an.

Unser Gepäck wurde von einer hilfsbereiten Radlerehefrau am Hotel abgeholt und versprochen, es am übernächsten Tag nach Wolfenbüttel zu bringen. Dort wurde eine Garage zur Aufbewahrung zur Verfügung gestellt.

Das obligatorische Gruppenfoto mit Dame wurde erledigt und es ging wieder „on the road". Die ausgesuchte Strecke war flach und mit Rückenwind ausgestattet. Ein Radlertraum. Und so ging es zügig voran. Die anvisierte Pause in Alfeld wurde kurzerhand nach hinten verlegt. Bockenem wurde angepeilt, weil es in dieser Umgebung keine anderen nennenswerten Ansiedlungen gab. Nach Alfeld zog sich ein netter Anstieg in die Länge. Mit Geduld und Kraft kamen alle gut nach oben und weiter ging es durch eine schöne wellige Landschaft. In Bockenem angekommen wurde nach einem Pausenort Ausschau gehalten. Das Glück war weiterhin mit uns. Wir radelten auf den Marktplatz, auf dem ein Flohmarkt abgehalten wurde. Gleich am Anfang der Verkaufsstände lag unser Stand. Ausgestattet mit selbstgebackenem Kuchen, Kaffee, Wasser, Cola, Bratwurst und Salat. Alles was das Radlerherz begehrt. So wurde ordentlich zugegriffen und die Verkäuferinnen haben sich bei uns für den Besuch bedankt. Es war wirklich schön. Sogar die Sonne lächelte. Die für diesen Tag einzige Rast verließen wir wohlgelaunt. Wir fuhren durch das schöne Leinetal, begleitet von Wind Sonne und Bodenwellen. Das GPS führte uns dann noch über das Jägerhaus, um die versprochenen Höhenmeter zu erfüllen. Zügig bergab fuhren wir wieder auf einer anderen Strecke über die Lichtenberge, kamen an Gebhardshagen und Lobmachtersen vorbei. Jetzt waren wir fast zuhause. Der Stalldrang wurde spürbar und es ging zügig weiter. Über Fümmelse, Leiferde ging es nach Salzdahlum. Oben an der Kuppe hatten wir einen wunderschönen Blick ins Wolfenbütteler Hinterland. Nach und nach verabschiedeten sich die Teilnehmer. Für die Wolfenbütteler hatte der Wettergott dann doch noch dunkle Wolken vorbereitet, die er gut sichtbar aufbaute. Es wurde gemunkelt, „schnell nach Hause, sonst werden wir doch noch richtig nass“. Der Wettergott hatte ein Einsehen und schickte nur etwas Nieselregen.

 

Es war eine sehr schöne Tour, die, denke ich, allen gefallen hat.

Vielen Dank an den Organisator.

 

Viele Grüße

Gudrun

Besucherzaehler

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der RSG Sonntagsfahrer

und den fleißigen Spendern

 

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