Mallorca 2010

 

Mallorca Trainingslager 2010

Oder: wie wird man mit 8 Trainingseinheiten vom Hinterradlutscher zum bergfesten Allrounder…

Mein persönliches Saisonziel 2010???

Mehr Tempohärte und den IRONFUCHS einmal am bösen Berg niederringen…

Um das zu schaffen, habe ich mir den Luxus von zwei Trainern geleistet, die ein spezielles Training für mich vorbereitet haben:

1. Tag  um circa 10:00 Uhr sind wir im Hotel angekommen.  Dort haben wir unsere eigenen Räder schnell zusammen geschraubt damit wir um 11:30 mit der ersten Trainingseinheit beginnen konnten. Mir wurde versichert, dass die Strecke sehr flach ist:  105 Km, 640 Hm, bei Ø 28,5 km/h.  Der erhöhte Schwierigkeitsgrad war ein Plattfuß vorne und ein Ventilabriss.

2. Tag  um 10:00 Uhr losgefahren.  Nach 20 Kilometer Plattfuß vorn. Sch… altes Felgenband!! Wieder Durchschlag am Speichenloch. Nun war mein KampfName nicht mehr SprinterKaiser, sondern Pannenkönig… Wetter wurde sonnig, aber es war sehr windig.  Auch wieder eine sehr flache Etappe: 135 km, 770 Hm, bei Ø 27,3 km/h. Meine beiden Trainer haben sofort am Materialstützpunkt neues Material geordert, was dann gleich am nächsten Morgen eingebaut wurde (bestes Gewebeklebeband).

3. Tag  um 09:30 Uhr losgefahren, kein Platten! Ab circa 15:00 Uhr fing das an zu regnen: alles nass und das Fahrrad pottendreckig.  150 Km, 1150 Hm, bei Ø 26,7 km/h. Es wird hügelig...

4. Tag  Regenerationstour: Start um 10:10 Uhr mit der easy-Tour Gruppe. Wir wurden „geduldet“, da die Gruppe sonst sehr klein gewesen wäre (mit uns waren es 12 Leute). 116 Km, 800 Hm, bei Ø 26,5 km/h. Abends einen Vortrag über das „RAAM“ angehört. Meine Meinung dazu: Chapeau vor der körperlichen Leistung dieser – Menschen - , aber Ausdauersport kann echt perverse Formen annehmen…

5. Tag  Start um 10:00 Uhr mir der Gruppe (immer noch geduldet und irgendwie auch sehr willkommen). Bis Santa Maria eine sehr hügelige Tour, die wir dort aber verließen. Unser Ziel hieß Orient. Mein erster Berg, dem ich mit gehörigen Respekt begegnete. Die erste Etappe war von Bunyola hoch zum Coll des Pico. Ø-Tempo rauf: 10 Km/h. ich fühlte mich super! Kurz vorm Gipfel kam der IronFuchs, um nach dem rechten zu sehen: ich saß noch auf dem Rad, also alles O.K.  Am Gipfel habe ich mir einen tiefen Schluck aus der Plasikpulle gegönnt und mir selber zugeprostet: tolle Leistung, Dirk!!  Da sprach mich so ein 17-jähriger Holländer in der 50 kg-Klasse an, ob ich heute auch schon das zweite Mal oben bin… was willste da sagen…, immerhin habe ich nicht geweint. Respektlose Jugend! ). 137 Km, 1550 Hm, bei Ø 24,6 km/h. Es war windig und sonnig.

6. Tag  Start um 10:00 Uhr mir der Gruppe (sehr willkommen, da man nun wusste, was meine beiden persönlichen Trainer imstande sind zu leisten). Ziel war der böse Berg RANDA! Dieser war nicht so giftig, wie der Coll des Pico, hat aber auch seinen Reiz. Und auf jeden Fall eine herrliche Aussicht!       Ø-Tempo rauf: 12,5 Km/h. Als wir die Gruppe am Hotel wieder abgegeben hatten, sind wir noch eine Temporunde gefahren: 30 flache, extra-Kilometer unter einer Stunde. 151 Km, 900 Hm, bei Ø 26,6 km/h. Sonnenbrand und keine Sonnenmilch mit!

7. Tag  Königsetappe: Start wie immer um 10:00 Uhr. Das erste Ziel haben wir ziemlich direkt angefahren: der Berg Sant Salvador! Dieser ist nicht sehr hoch (509 m), aber die Steigung ist sehr unregelmässig (6 – 14%) und da musste ich mich arg konzentrieren, um mich nicht zu früh zu Verausgaben. Wie immer sind meine zwei Trainer vorgefahren um die gesamte Fahrbahn für mich zu sperren, da ich Berg auf viel Platz brauche. Auch hier wieder eine phantastische Aussicht auf die Süd-östliche Inselgegend. Danach Getuschel im Trainerstab: Kurs Nord-Nord-West. Als wir den Ort Petra durch führen, gingen mir die Reserven aus und ich bin immer 50 Meter hinterher gefahren. Endlich nach 90 km die erste Pause: wie immer Cola und Kaffee zusätzlich lecker Schinken und Tomatenbrot. Tank wieder voll, kann weiter gehen! Rauf zum Coll de sa Jonqueta, am Kloster Lluc vorbei, Richtung Pollenca Berg ab!! Meine beiden Trainer sind stolz auf sich; Ziel erreicht – MiniKaiser ist vom Hinterradlutscher zum bergfesten Allrounder mutiert! 160 Km, 1750 Hm, bei Ø 24,5 km/h. Sonniger, schöner Trainingstag!

8. Tag  letzte Etappe: die Insel blüht! Die Sonne scheint! Genussradeln! Hauptsächlich haben wir uns auf den Mittagskaffee gefreut, aber auch die wunderschöne Insel visuell genossen! Sehr flach, 95 Km, bei Ø 27,3 km/h. Räder eingepackt und zurück nach Haus!

Meine zwei Trainer waren so mit mir zufrieden, dass Sie angeboten haben unsere RSG nächstes Jahr bei einer Neuauflage zu unterstützen! Kann ich nur gut finden! Lasst uns mal frühzeitig drüber reden, es lohnt sich wirklich!!!!

Grüße vom MiniKaiser

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