Mallorca 2015

 

Es ist Donnerstag der 05.03.2015, Brigitte, Rookie (Jörg B.) Mini, Fuchs Uwe, Christian und ich (Jörg K.) starten für eine Woche Richtung Mallorca.

Bernhard kann leider aufgrund seines Schwindeltraumas nicht dabei sein, der arme Kerl.
Alle Vorbereitungen sind getroffen, Hotelzimmer, Flüge, Transfern zum Flughafen Hannover und der Transfer zum Hotel Playa Esperanza am Playa de Muro und zurück. Wie bei Individualisten nicht anders zu erwarten, auf unterschiedlichen Wegen, Anbietern und Lösungen, aber erstaunlicher Weise passt es trotzdem, wenn auch Minis Rad mit etwas Verspätung ankommt.

Pünktlich wie bei der RSG üblich, steht Rookie zum Abholen vor der Tür. Bevor wir im Flieger Richtung Süden sitzen, bleibt uns genügend Zeit schon mal Geschichten zu wälzen und sich auf eine Woche voll mit Fahrradfahren einzustellen. Es kreisen die Fragen, die vorher eh nicht beantwortet werden können: wie wird das Wetter, wie gut ist die Kondition, halten wir die Touren alle durch und natürlich Geschichten aus den früheren Jahren.

Auf Mallorca angekommen ist es schon einmal beruhigend, dass es nicht regnet. Wenn auch der Himmel etwas düster ausschaut und der Wind ziemlich heftig bläst.

Es hat schon seinen Vorteil wenn sich die Erkundung der Örtlichkeit nur auf die Änderungen zum Vorjahr beschränkt. Das Essen hat wieder die richtige Vielfallt für hungrige Fahrradfahrer und auch beim Frühstück gibt es die Grundlage für lange bergige Touren.

Nachdem die Zimmer bezogen sind, heißt es die Räder abholen, Pedale und Sattel montieren und sammeln zur Einstell- und Probetour durch den Schilfgürtel, den wir in dieser Woche auf Mallorca noch häufig in unterschiedlichen Varianten durchqueren werden.

Der Fuchs als „alter Hase“ ist unser Tour Scout und am heutigen Freitag steht eine Tour zum San Salvador auf dem Programm. Aufgrund der Erfahrungen aus dem letzten Jahr hinsichtlich „langsam fahren" hat sich Brigitte entschieden eine geführte Tour von den Bike Friends zu wählen. Also starten wir zu sechst bei windigen aber trockenen Wetter auf die erste Tour. Entlang der Küste auf der Ma-12 bis zum Abzweig Richtung Petra, dann über die Ma-3321 nach Manacor und ein Teil der Strecke wieder parallel zu Küste bis kurz vor Felanix. Über 16 Kehren geht es hoch auf den 507m hohen San Salvador. Hier erwartet uns eine herrliche Aussicht. Zurück über Porrers, Montouin und Petra nach Can Picafort und nach 133km waren wir doch etwas geschafft im Hotel.

Gemeinsam sind wir zu dem Entschluss gekommen, das der letzte Streckenteil zu Verkehrsreich und die Straßen zu breit waren. Da alle von Stefan vorbereiteten Touren unter GPSsis lagen saßen wir abends nach dem Essen zusammen und haben die Strecken überarbeitet und verändert. Das Ergebnis waren Touren mit interessanten Varianten, aber ich finde es hat Spaß gemacht und es gab wenig Mecker wenn mal ein Tourteil nicht so optimal war.

Am Samstag ging es wieder in Richtung Süden. Zu erklimmen war der Pouig de Randa auch mit etwa 500m Höhe. Der Anstieg ging bei allen erstaunlich leichtfüßig, was ich mir nur mit dem Kaffee und den guten Kuchen im Kaffee „Santuari de Cura“ einem alten Kloster auf dem Gipfel erklären kann. Ansonsten führte die Strecke über kleine Straßen zwischen Olivenhainen, Blumen und grünen Wiesen hindurch. Wir konnten einfach schon etwas Frühling tanken für die noch kalte und graue Zeit zu Hause. Die Entdeckung war die 10km Rennstrecke zwischen Sineu und Muro. Im letzten Jahr noch Schlaglochpiste, fanden wir jetzt einen glatten Asphaltstreifen vor, der sich in Wellen durch eine grüne hügelige Landschaft schlängelte. Auch wenn behauptet wird, dass der Radsport wenig Neuerungen kennt und sehr stark auf Traditionen aufbaut, so hat sich auf dieser windigen Mallorca Tour eine neue Fahrstruktur ergeben, der belgische Kneisel. Dank viel Power war Christian der beste Windschattengeber auf unseren Touren – meine Hochachtung.

Die nächsten Tage führen uns hinauf zum Coll d. Honor und dem Ort Orient, mit einer herrlichen Auffahrt und einer rauschenden Abfahrt. Weiterhin am Tag danach bei unserer „Erholungstour“, geht es nach Betlem und zurück über landschaftlich schöne Strecken, aber teilweise nicht so optimalen Streckenbelag, doch mit einer schönen Pause in Petra auf dem Marktplatz. Als kleiner Höhepunkt dann die Tour zum Kloster Lluc mit einer langen Abfahrt nach Pollenca, sowie einem schönen Schlussakkord über die „Maffay“ Strecke am Rande der Berge. Schlussendlich unsere Rundtour wieder über die „Maffay“ Strecke und über Schleichwege nach Petra zu einem gemütlichen Abschluss bei Kaffee und Kuchen. Beim Rückweg ging es dann noch einmal flott zur Sache. Gespickt waren die Touren mit Sturz, Schwäche, Euphorie und einem guten Teamgeist.

Als Fazit kann ich nur sagen das es eine sehr gelungene Woche war und ich freue mich schon wieder auf das nächste Jahr.

Euer

Jörg K.

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